Autor: Sprink

RoboCup-Welt: BASE.MINT-Teams bei den German Open 2024

Wir freuen uns, die Teilnahme unserer BASE.MINT-Teams an den RoboCup German Open 2024 bekannt zu geben. Zwei unserer engagierten AG-Teams haben in der Kategorie Rescue Line sehr gute Leistungen gezeigt.

Mit einem sehr guten 11. Platz unter den Top 50 Teams Deutschlands hat sich das Team OSW Dori von der Offenen-Schule-Waldau ausgezeichnet und ist somit das erfolgreichste Team aus Kassel. Das Team MCDM GmbH von der Valentin-Traudt-Schule hat mit guten Leistungen den 27. Platz erreicht.

Die RoboCup German Open bot eine Fülle von Herausforderungen und Möglichkeiten. Unsere Schüler:innen konnten ihre technischen Fähigkeiten ausbauen und wertvolle Erfahrungen in Teamarbeit und Problemlösung sammeln.

Wenn du Interesse hast, in die Welt der Robotik, IT sowie KI einzutauchen, komm zu unserer BASE.MINT AG! Hier kannst du deine Fähigkeiten weiterentwickeln und deine Begeisterung für Technologie und Innovation ausleben.

 

BASE MINT AG

BASE MINT ist eine spannende AG im Nachmittagsbereich, die sich leidenschaftlich dafür einsetzt, junge Schülerinnen und Schüler für MINT-Berufe zu begeistern. In dieser AG verschmelzen Berufsorientierung und bewerbungsunterstützende Qualifizierung zu einem kraftvollen Mix. Während der AG-Zeit tauchen die Schülerinnen und Schüler tief in die faszinierenden Welten von Robotik, Industrie 4.0 und Digitalisierung ein. 

Ein absolutes Highlight ist das LEGO-Roboterprojekt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur konstruieren, sondern auch programmieren.  Der Roboter muss mit Hilfe von Sensoren einer Linie folgen, Hindernisse geschickt umgehen und knifflige Hürden meistern. Und das ist noch nicht alles! Wenn sich die Schülerinnen und Schüler dazu entscheiden, am weltweiten Wettbewerb RoboCup Junior in der Kategorie Rescue Line teilzunehmen, werden sie in der AG intensiv darauf vorbereitet. 

 

Für weitere Informationen kontaktiere uns direkt unter clindenborn@gpdm.de. 

Bildquelle: Ben Reichel & Alex Steckler

MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrung finden Unterstützung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt 

Eine neue Initiative in den Kreisen Paderborn und Höxter bietet Frauen mit Migrationserfahrung individuelle Unterstützung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt. Das ESF Plus-Förderprogramm „MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“ ermöglicht es formal geringqualifizierten Frauen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, vermehrt an Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen und langfristige sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, selbständige Tätigkeiten oder Berufsausbildungen zu erreichen. 

Die kostenfreien Angebote von MY TURN richten sich an Migrantinnen und umfassen sowohl Gruppen- als auch Einzelangebote. Gemeinsam wird mit den Teilnehmerinnen eine Perspektive entwickelt und sie werden bei der Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen begleitet, um nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. Das Ziel ist, die Frauen bei der Eingliederung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, (Teilzeit-)Ausbildungen oder Selbstständigkeiten zu unterstützen. 

Teilnahmeberechtigt sind Frauen mit eigener Migrationserfahrung, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Interessierte Frauen können die Projektmitarbeiter:innen kontaktieren, um ein unverbindliches Beratungsgespräch zu vereinbaren. Das Team von MY TURN besucht auch gerne interessierte Gruppen in Familienzentren, Stadtteiltreffs, Bildungsstätten, Vereinen und anderen Initiativen, um die vielfältigen Angebote vorzustellen. 

„Wir möchten Frauen mit Migrationserfahrung dabei unterstützen, ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Durch individuelle Unterstützung und Qualifizierungsmaßnahmen wollen wir ihnen langfristige Perspektiven eröffnen“, erklärt Anna Korber, Leiterin des MY TURN-Projekts. „Unsere Angebote sind offen für alle Interessierten und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Teilnehmerinnen den passenden Weg in den Arbeitsmarkt zu finden.“ 

Für weitere Informationen über das MY TURN-Projekt und zur Teilnahme an den kostenfreien Angeboten steht das Team von MY TURN zur Verfügung.  

 

Weitere Informationen

auf dieser Projektseite: MY TURN – GPDM – Die Bildungsarchitekten

auf der Projekthomepage MY TURN – Paderborn-Höxter (myturn-pb-hx.de)

auf Instagram: My Turn Paderborn-Höxter (@myturn_pb_hx)

 

oder bei unserem Projektteam:

Anna Korber

akorber[at]gpdm.de
+49 5251 7760-16

 

Sibylle Petry

spetry[at]gpdm.de
+49 5251 7760-15

Erfolgreicher Abschluss: Umschulung zur Verkäuferin

Gemeinsame Feier würdigt Erfolg und Engagement

Unter der Anwesenheit von mehreren Unterstützern des Projekts wurde am 05.07.2023 der erfolgreiche IHK-Abschluss der umgeschulten Verkäuferinnen feierlich begangen.

Alle Teilnehmerinnen begannen ihre Umschulung im Corona-Sommer 2021 und standen vor zahlreichen Herausforderungen. Sibylle Petry von der GPDM betonte die Bedeutung des Mutes, sich auf eine Ausbildung einzulassen und einen qualifizierten Abschluss anzustreben.

Eine bedeutende Unterstützung in diesem Prozess kam vom Jobcenter, insbesondere durch die finanzielle Förderung und Begleitung der Teilnehmerinnen über den gesamten Umschulungszeitraum.

Erfolgsfaktoren für das gelungene Projekt waren unter anderem die Zusammenarbeit mit DRK Paderborn im Bereich des Second Hand Kaufhauses, das den Verkäuferinnen Raum für praktische Erfahrungen bot. Zudem waren die motivierten Ausbilderinnen immer bestrebt, gemeinsam mit den Auszubildenden Lösungswege für auftretende Schwierigkeiten zu finden.

Ein starkes Teamgefühl unter den Frauen, das gegenseitige Stärken und Motivieren, trug ebenfalls zur erfolgreichen Absolvierung bei. Die enge Partnerschaft mit starken Handelspartnern, die durch die Werbegemeinschaft Paderborn gefunden wurden, unterstützte und begleitete die Umschulung.

Im Rahmen der Ausbildung wurden Betriebsbesuche, Fachmessenbesuche und Praktika organisiert, um die Umschülerinnen näher an den Berufsalltag verschiedener Unternehmen heranzuführen.

Mit Stolz wurde verkündet, dass die Auszubildenden all diese Herausforderungen erfolgreich gemeistert haben und nun als Fachkräfte im Bereich Einzelhandel bereitstehen, um die Branche weiter zu stärken. Die Feierlichkeit würdigte nicht nur den Abschluss, sondern auch das Engagement aller Beteiligten, die dieses Projekt zu einem Erfolg gemacht haben.

 

Der nächste Kurs Umschulung Verkäuferin startet im August 2023. Infos zur Anmeldung finden Sie hier!

 

 


Infobox

Der Ausbildungsberuf Verkäufer:in ist ein 2-jähriger Beruf im Handel. Je nach Unternehmen arbeiten Verkäufer:innen mit Bekleidung, Nahrungsmitteln, Haushaltselektronik oder anderen Konsumgütern. Die Umschulung bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit einen anerkannten Abschluss der IHK zu erlangen, um damit auch langfristige Chancen im Beruf zu haben.


Ansprechpartnerin

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne

Sibylle Petry

spetry[at]gpdm.de
+49 5251 7760-15
+49 172 90 14 940

Das Ausbildungsprogramm NRW als Beispiel erfolgreicher Unterstützung von Azubi und Betrieb. 

Förderprogramme nutzen – Startchancen verbessern. 

Erfolgreich abgeschlossene Ausbildungen sind wertvolle Ergebnisse zum Entgegenwirken des Fachkräftemangels.  

Über das Projekt Ausbildungsprogramm NRW und die Begleitung der gpdm mbH in Paderborn sowie dem BANG StarterCenter in Delbrück konnten zahlreiche Jugendliche zum Ausbildungsstart 2021 in Ausbildungsverhältnisse vermittelt werden. Besonderheit im Projekt ist, dass sowohl die Jugendlichen aus auch die ausbildenden Unternehmen bereits in der Bewerbungsphase von den genannten Einrichtungen, die Spezialisten im Bereich der Ausbildungsorientierung und von Ausbildungsprojekten, begleitet wurden. Im Ausbildungsverlauf werden alle Beteiligten noch bis zum Sommer dieses Jahres unterstützt.  

Jugendlichen, deren Lebenslauf oder Schulnoten unterstützungsbedürftig waren, bot sich über das Projekt die Chance auf einen Ausbildungsplatz, der ihnen ohne Unterstützung vermutlich verwehrt geblieben wäre – so auch die Rückmeldungen der Ausbildungsunternehmen. In den ersten zwei Jahren stehen sowohl den Jugendlichen als auch den Unternehmen ausbildungsbegleitende Angebote zur Verfügung. Vor allem Zeiten für individuelle Gespräche werden gern in Anspruch genommen.  

Zwei Handwerksunternehmen, Andreas Luckey Fliesenleger Trockenbau sowie Tobias Schwanitz Meisterbetrieb Heizung Sanitär, zeigen sich sehr zufrieden: „Offene Gespräche mit meinem Auszubildenden habe ich immer noch“ betont Herr Schwanitz. Er ist mit den Leistungen seines Azubis so zufrieden, dass ein Übernahmeangebot bereits ausgesprochen wurde. 

Im Rahmen seiner Ausbildung zum Fliesenleger konnte Henri Luis Gerken auch seinen Führerschein samt Anhängerschein abschließen: „Einen Führerschein zu haben ist in meinem Beruf sehr wichtig und bin ich sehr froh, dass ich ihn nun begleitend zu meiner Ausbildung bekommen habe“, meint der junge Handwerker.  

Beide Unternehmen begrüßen diese Form von Förderprogrammen und die damit verbundene externe Unterstützung, die in ihren Fällen nachhaltige Erfolge erzielt haben. 

SPS-Trainings für Auszubildende und zukünftige Instandhalter

Die AzubiAkademie wird seit Herbst 2021 thematisch erweitert. Ab sofort ist auch die Buchung von SPS-Trainings für Auszubildende in den Metall- und Elektroberufen möglich! Pro Ausbildungsjahr werden zehn aufeinander aufbauende Trainingstage in Kooperation mit unserem Partner QTE Training GmbH Vellmar angeboten. Die Seminare sind höchst praxisorientiert und werden von Dozent:innen mit langjähriger Industriekundenerfahrung durchgeführt.

Weitere Informationen: AzubiAkademie ME

Gruppenfoto zur Auszeichnung der gpdm als Familienfreundliches Unternehmen

gpdm und BANG StarterCenter erneut ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal wurde die gpdm durch den Kreis Paderborn und das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Als mittelständisches Unternehmen sind unsere Mitarbeiter:innen unser wichtigstes Kapital. Wir freuen uns, dass unser Engagement im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch das Gremium erneut anerkannt wurde.

Als Bildungsarchitekten arbeiten wir mit zahlreichen Partnerunternehmen und Kunden zusammen, um gemeinsam Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten zu entwickeln. Auch im Bereich unserer Arbeitsmarktprojekte ist das Thema Vereinbarkeit immer wieder akut. Gerade in der Coronapandemie ist nochmal deutlich geworden, dass für die Betreuung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen eine Unterstützung durch den Arbeitgeber notwendig ist, um für alle eine gute Lösung zu finden.

Wir sind gerne dazu bereit gemeinsam mit unserem Team jeweils individuelle Lösungen zu entwickeln und unsere Familien zu stärken. Dazu bieten wir seit vielen Jahren zahlreiche Unterstützungsangebote an, um die Vereinbarkeit von Familienaufgaben (z.B. Kinder, Partnerschaft, Pflege) zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. individuelle Arbeitszeitmodelle, Lösungen für Ferienzeiten, Flexibilität und Beratungsangebote. Bei Bedarf unterstützen wir unsere Mitarbeiter:innen bei der Suche nach Betreuungsplätzen für Kinder oder der betriebliche Pflegelotse gibt Auskunft zu Fragen rund um das Thema „Pflege und Beruf“. Ausbildungen können bei uns in der Regel auch in Teilzeit gemacht werden.

Seit 2017 sind wir deshalb als Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Paderborn ausgezeichnet.

Zusammen mit vielen weiteren Betrieben aus dem Kreis Paderborn wurde auch unser BANG StarterCenter als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet.

Umschulung zur Verkäufer:in gestartet

Heute ist, nach 2-jähriger coronabedingter Verschiebung, die Umschulung zur:zum Verkäufer:in in Kooperation mit dem Sozialkaufhaus der DRK Paderborn gestartet. In der 2-jährigen Umschulung lernen die 15 Teilnehmer:innen den Umgang mit den Abrechnungs-/Kassensystemen, die richtige Warenpräsentation und vieles weitere kennen. In Teilzeit finden von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 13:30 Uhr die Präsenztermine statt. Zusätzlich sind weitere fünf Stunden in der Woche zum E-Learning vorgesehen. Dabei stehen die gpdm mbH, das DRK Sozialkaufhaus „Lieblingsstücke“ und das BANG StarterCenter GmbH & Co. KG als Schulungsorte zur Verfügung. Außerdem soll ein 3-monatiges Praktikum den Teilnehmer:innen praxisnah Ihr Erlerntes nahe bringen. Damit werden die Teilnehmer:innen umfassend in Praxis und Theorie auf die IHK-Abschlussprüfung vorbereitet. Nach dieser Umschulung erwartet die zukünftigen Verkäufer:innen ein breites Feld an Einsatzmöglichkeiten sowie ein abwechslungsreicher Job.

Lehrfabrik Möbelindustrie gegründet

Zukunftsweisendes Projekt zur Leistungssicherung der Branche im demografischen Wandel

Der demografische Wandel – die kritische Kombination aus Fachkräftemangel, Überalterung und Bevölkerungsschwund – stellt die Leistungsfähigkeit ganzer Branchen in Frage, wenn nicht rechtzeitig, proaktiv und mit Nachdruck reagiert wird. Die Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen haben unter Federführung des VHK Westfalen-Lippe (Herford) in den vergangenen zwei Jahren deshalb ein ehrgeiziges Vorhaben vorangetrieben, welches jetzt mit Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung realisiert werden kann: die gemeinsame, unternehmensübergreifende und „state-of-the-art“ ausgestattete Lehrfabrik der Möbelindustrie im Ausbildungsnetzwerk „Bang“ am Standort Löhne.

Für die deutsche Möbelindustrie, besonders im Segment Küche weltweit führend und nachgefragt, werden die Themen Nachwuchssicherung, Qualifikation und nachhaltige Leistungssicherung immer drängender. Damit steht die Branche nicht allein, ist aber im Vergleich zum verarbeitenden Gewerbe in der Altersstruktur insgesamt besonders betroffen.

Die Möbelverbände als Vertreter gemeinsamer Brancheninteressen haben deshalb mit dem Dienstleistungspartner Zeus GmbH (Paderborn) das Projekt einer „Lehrfabrik der Möbelindustrie“ entwickelt und zur Realisierungsreife geführt. „Für uns als ostwestfälisch-lippische Möbelindustrie hat die Fachkräfteverfügbarkeit oberste Priorität. Daher haben wir als Verband dieses Vorhaben angestoßen und mit aller Kraft unterstützt“, erklärt Andreas Wagner, Vorsitzender des VHK Westfalen-Lippe.

Nach intensiven Evaluierungs- und Vorbereitungsarbeiten ist nunmehr das anspruchsvolle Projekt in ‚trockenen Tüchern‘: Mit der Unterzeichnung der Gründungsurkunde durch die maßgeblichen Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung am heutigen Tag erfolgt der förmliche Startschuss. Eine solide Finanzierung ist dank der Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen, interessierter Unternehmen und Sponsoren, der Gesellschafter, der Möbelverbände, des Netzwerks „Bang“, des Kreises Herford sowie verschiedener Kreditinstitute sichergestellt.

Auch die Stadt Löhne unterstützt das entstehende Ausbildungs- und Qualifizierungszentrum engagiert: „Hier in der ‚Weltstadt der Küchen‘ ein Bildungszentrum für die Möbelindustrie zu etablieren – das passt!  Nachdem immer mehr Messezentren der Küchenbranche in Löhne eine Heimat gefunden haben, schärft die Einrichtung der Lehrfabrik unser kommunales Standortsprofil weiter“, so Bernd Poggemöller, Bürgermeister der Stadt Löhne.

Die Lehrfabrik wird ein modernes, zweigeschossiges Trainingszentrum für Möbelhersteller und ihre Technologiepartner bzw. Zulieferer mit ca. 2.800 m² Brutto-Nutzfläche umfassen. „Wir bekommen jetzt die einzigartige Chance, konsequent am Berufsbild und an dessen Anreicherung mit wichtigen neuen Themen wie der Robotik und KI zu arbeiten. Und das mit Maschinen und Anlagen, die auf höchstem Niveau sind und immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden“, unterstreicht „Bang“-Manager Markus Kamann.

Die Lehrfabrik hat ein Einzugsgebiet von etwa 200 Kilometern Radius. Der Baubeginn ist im Herbst 2021, die Eröffnung ein Jahr später geplant. Der Gebäudekomplex ist als Effizienzhaus 55 (BEG) konzipiert, zudem gehört ein Boardinghaus zur Lehrfabrik. Ab 2022 werden eine Vielzahl verschiedener Bildungsmodule für sechs Berufsbilder angeboten und jährlich rund 200 interessierte Nachwuchskräfte und Lehrlinge einschließlich Umschülern:Umschülerinnen erwartet.

Abschließend Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford, zum ehrgeizigen Vorhaben: „Unser Kreis ist bundesweit ein bedeutender Standort der Möbel- und Küchenindustrie – diese Lehrfabrik stärkt den Standort und ist wichtig für die Nachwuchsförderung. Das hat auch die Wirtschaft erkannt und setzt klare Signale – namhafte Unternehmen sind beteiligt und haben Finanzierungen zugesagt. Schnelle Entscheidungen sind wichtig, denn die Konkurrenz im Arbeitsmarkt nicht nur in OWL ist groß.“

Aufsicht auf die Lehrfabrik mit Schulungsräumen im Obergeschoss und den Maschinenstraßen der Fertigung im Erdgeschoss (Abbildung: VHK Westfalen-Lippe)