Kategorie: Allgemein

Ausbildungsprogramm NRW in Paderborn gestartet – Zusätzliche Ausbildungsplätze suchen, finden und fördern

gpdm und BANG StarterCenter begleiten ab sofort interessierte Bewerber:innen und Unternehmen
Paderborn/Delbrück  

Die heiße Phase für den Abschluss von Ausbildungsverträgen nimmt Fahrt auf. Um junge Menschen dabei zu unterstützen einen Ausbildungsplatz zu finden, bietet das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes NRW über das „Ausbildungsprogramm NRW“ besondere Leistungen für Bewerber:innen an, die eine Ausbildungsstelle suchen. Auch Unternehmen werden unterstützt, sofern sie zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

Wir – der Träger gpdm – unterstützen bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf und einem Ausbildungsplatz. „Wir schauen gemeinsam auf Stärken und Interessen und nutzen für die Vorbereitung und Begleitung interessierter junger Menschen bis 25 Jahren auch die Möglichkeiten des BANG StarterCenters in Delbrück-Ostenland“, beschreibt Standortleiterin Nicole Glawe-Miersch das Vorhaben. Hier können die Teilnehmer:innen zum Einstieg in das Programm einen Talentepfad durchlaufen. Durch theoretische Informationen verknüpft mit praktischen Experimenten bekommen sie eine gute Vorstellung von unterschiedlichsten Berufen. Darüber hinaus werden bei Bedarf und Interesse Arbeitserprobungen in Form von kleinen praktischen Aufgaben durchgeführt und ergänzen effektiv die Orientierung im vielfältigen Ausbildungsmarkt. 

Besonders wichtig ist die individuelle Betreuung der Kandidaten:Kandidatinnen. Dazu arbeiten unsere Coaches eng mit den Betreuer:innen der Berufsberatung Paderborn zusammen. Bei unseren Angeboten findet sich viel Zeit für Gespräche und Beratung. „Gemeinsam mit den Jugendlichen finden wir für jede und jeden passende Berufe heraus und bringen sie mit Unternehmen hier vor Ort zusammen, um den Berufsstart erfolgreich zu gestalten“, fasst Projektleiterin Sibylle Petry den Kern des Angebots zusammen. Darüber hinaus gibt es eine umfangreiche Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche. Teilnehmen können alle Jugendlichen, die für das kommende Ausbildungsjahr eine Lehrstelle suchen. 

Nicht nur die zukünftigen Azubis werden durch das Programm unterstützt, auch Unternehmen, die sich einen neuen oder zusätzlichen Ausbildungsplatz schaffen werden gefördert mit bis zu 7.800 Euro für den Zeitraum von zwei Jahren. Zudem steht die gpdm für Fragen und Unterstützung parat – als Sorgenfrei-Paket für einen guten Ausbildungsverlauf.  Das Projekt organisiert dabei u.a. die Zusammenführung von Bewerber:innen und Stellen. Unterstützt wird das Projekt durch die Regionalagentur OWL.  

Ihre Ansprechspartner:innen: 

Sibylle Petry
Tel.: 0 52 51 / 77 60 – 15
E-Mail:
spetry@gpdm.de

Anna Korber
Tel.:  0 52 51 / 77 60 – 16

 

 

 

Umschulung zur Verkäufer:in gestartet

Heute ist, nach 2-jähriger coronabedingter Verschiebung, die Umschulung zur:zum Verkäufer:in in Kooperation mit dem Sozialkaufhaus der DRK Paderborn gestartet. In der 2-jährigen Umschulung lernen die 15 Teilnehmer:innen den Umgang mit den Abrechnungs-/Kassensystemen, die richtige Warenpräsentation und vieles weitere kennen. In Teilzeit finden von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 13:30 Uhr die Präsenztermine statt. Zusätzlich sind weitere fünf Stunden in der Woche zum E-Learning vorgesehen. Dabei stehen die gpdm mbH, das DRK Sozialkaufhaus „Lieblingsstücke“ und das BANG StarterCenter GmbH & Co. KG als Schulungsorte zur Verfügung. Außerdem soll ein 3-monatiges Praktikum den Teilnehmer:innen praxisnah Ihr Erlerntes nahe bringen. Damit werden die Teilnehmer:innen umfassend in Praxis und Theorie auf die IHK-Abschlussprüfung vorbereitet. Nach dieser Umschulung erwartet die zukünftigen Verkäufer:innen ein breites Feld an Einsatzmöglichkeiten sowie ein abwechslungsreicher Job.

Lehrfabrik Möbelindustrie gegründet

Zukunftsweisendes Projekt zur Leistungssicherung der Branche im demografischen Wandel

Der demografische Wandel – die kritische Kombination aus Fachkräftemangel, Überalterung und Bevölkerungsschwund – stellt die Leistungsfähigkeit ganzer Branchen in Frage, wenn nicht rechtzeitig, proaktiv und mit Nachdruck reagiert wird. Die Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen haben unter Federführung des VHK Westfalen-Lippe (Herford) in den vergangenen zwei Jahren deshalb ein ehrgeiziges Vorhaben vorangetrieben, welches jetzt mit Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung realisiert werden kann: die gemeinsame, unternehmensübergreifende und „state-of-the-art“ ausgestattete Lehrfabrik der Möbelindustrie im Ausbildungsnetzwerk „Bang“ am Standort Löhne.

Für die deutsche Möbelindustrie, besonders im Segment Küche weltweit führend und nachgefragt, werden die Themen Nachwuchssicherung, Qualifikation und nachhaltige Leistungssicherung immer drängender. Damit steht die Branche nicht allein, ist aber im Vergleich zum verarbeitenden Gewerbe in der Altersstruktur insgesamt besonders betroffen.

Die Möbelverbände als Vertreter gemeinsamer Brancheninteressen haben deshalb mit dem Dienstleistungspartner Zeus GmbH (Paderborn) das Projekt einer „Lehrfabrik der Möbelindustrie“ entwickelt und zur Realisierungsreife geführt. „Für uns als ostwestfälisch-lippische Möbelindustrie hat die Fachkräfteverfügbarkeit oberste Priorität. Daher haben wir als Verband dieses Vorhaben angestoßen und mit aller Kraft unterstützt“, erklärt Andreas Wagner, Vorsitzender des VHK Westfalen-Lippe.

Nach intensiven Evaluierungs- und Vorbereitungsarbeiten ist nunmehr das anspruchsvolle Projekt in ‚trockenen Tüchern‘: Mit der Unterzeichnung der Gründungsurkunde durch die maßgeblichen Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung am heutigen Tag erfolgt der förmliche Startschuss. Eine solide Finanzierung ist dank der Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen, interessierter Unternehmen und Sponsoren, der Gesellschafter, der Möbelverbände, des Netzwerks „Bang“, des Kreises Herford sowie verschiedener Kreditinstitute sichergestellt.

Auch die Stadt Löhne unterstützt das entstehende Ausbildungs- und Qualifizierungszentrum engagiert: „Hier in der ‚Weltstadt der Küchen‘ ein Bildungszentrum für die Möbelindustrie zu etablieren – das passt!  Nachdem immer mehr Messezentren der Küchenbranche in Löhne eine Heimat gefunden haben, schärft die Einrichtung der Lehrfabrik unser kommunales Standortsprofil weiter“, so Bernd Poggemöller, Bürgermeister der Stadt Löhne.

Die Lehrfabrik wird ein modernes, zweigeschossiges Trainingszentrum für Möbelhersteller und ihre Technologiepartner bzw. Zulieferer mit ca. 2.800 m² Brutto-Nutzfläche umfassen. „Wir bekommen jetzt die einzigartige Chance, konsequent am Berufsbild und an dessen Anreicherung mit wichtigen neuen Themen wie der Robotik und KI zu arbeiten. Und das mit Maschinen und Anlagen, die auf höchstem Niveau sind und immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden“, unterstreicht „Bang“-Manager Markus Kamann.

Die Lehrfabrik hat ein Einzugsgebiet von etwa 200 Kilometern Radius. Der Baubeginn ist im Herbst 2021, die Eröffnung ein Jahr später geplant. Der Gebäudekomplex ist als Effizienzhaus 55 (BEG) konzipiert, zudem gehört ein Boardinghaus zur Lehrfabrik. Ab 2022 werden eine Vielzahl verschiedener Bildungsmodule für sechs Berufsbilder angeboten und jährlich rund 200 interessierte Nachwuchskräfte und Lehrlinge einschließlich Umschülern:Umschülerinnen erwartet.

Abschließend Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford, zum ehrgeizigen Vorhaben: „Unser Kreis ist bundesweit ein bedeutender Standort der Möbel- und Küchenindustrie – diese Lehrfabrik stärkt den Standort und ist wichtig für die Nachwuchsförderung. Das hat auch die Wirtschaft erkannt und setzt klare Signale – namhafte Unternehmen sind beteiligt und haben Finanzierungen zugesagt. Schnelle Entscheidungen sind wichtig, denn die Konkurrenz im Arbeitsmarkt nicht nur in OWL ist groß.“

Aufsicht auf die Lehrfabrik mit Schulungsräumen im Obergeschoss und den Maschinenstraßen der Fertigung im Erdgeschoss (Abbildung: VHK Westfalen-Lippe)

BASE-MINT – online Python lernen

Kassel. Python – das ist nicht nur ein eindrucksvolles und farbenprächtiges Reptil, sondern auch eine einfach zu erlernende Programmiersprache. Das wissen jetzt auch zwölf Schüler:innen der Carl-Schomburg, Luisen-, Georg-August-Zinn und der Offenen Schule Waldau Kassel. Angeleitet durch unsere Coaches Ursula Woth, Ali Kobeissi und Philip Schmidt wurde in einem Kick-Off Meeting das erste Programm „hello kassel“ entwickelt. Der schulübergreifende Kurs ermöglicht ein abwechslungsreiches, interaktives Kennenlernen von Programmier-Basics. Finanziert und umgesetzt wird BASE-MINT durch das Amt für Schule und Bildung und die Agentur für Arbeit Kassel. Die BASE-MINT online AG findet donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr statt. Einwahllink unter: www.mintup.de

Einfach digital!

„Wir müssen digitaler werden“, hört man überall. Und wir wollen das auch. Neben der passenden Technik fehlt es aber gelegentlich auch an den nötigen Fertigkeiten. Einfach digital! adressiert Frauen im Großraum Kassel, die sich beruflich neu orientieren oder im Beruf dringend benötigte IT-Kompetenzen nachbessern möchten. Der tatsächliche Bedarf, die zeitliche Einteilung und Dauer werden sehr individuell abgestimmt. Einfach digital! ist hoch flexibel und, so nennen es die Bildungsfachleute, niedrigschwellig. Der Einstieg ist jederzeit möglich, das Projekt endet im Dezember 2021.

Weitere Infos zu unserem Angebot Einfach digital!

Countdown A

Die allgemeinbildende Schule ist vorbei. Wenn dann keine Ausbildungsstelle folgt, geht es in der Regel schulisch weiter, um sich auf den richtigen Beruf vorzubereiten oder einen höheren Abschluss zu erlangen. Das ist gut so. Aber manchmal gerät der Motor einfach ins Stocken, es macht keinen Spaß mehr, die Motivation zum Lernen fehlt. Dann könnte die freiwillige Teilnahme an Countdown A in Kassel ein Ausweg sein! Jenseits des Schulalltags wird mit abwechslungsreichen Methoden ein Weg gesucht, um aus der mentalen Sackgasse heraus zu kommen. Dabei geht es um Durchhaltevermögen, Interessensfeststellung, Sozialtrainings oder auch um Computer-Kenntnisse. Wir bleiben in kleinen Gruppen oder sogar Einzelübungen. Countdown A passt sich dem Bedarf an. Ziel ist immer die erfolgreiche Suche nach einer Ausbildungsstelle oder wenigsten einem beruflichen Einstieg. Mitmachen ist jederzeit möglich, das Projekt endet im Dezember 2021.

Weitere Infos zu unserem Angebot Countdown A

Countdown A

Kassel. Die allgemeinbildende Schule ist vorbei. Wenn dann keine Ausbildungsstelle folgt, geht es in der Regel schulisch weiter, um sich auf den richtigen Beruf vorzubereiten oder einen höheren Abschluss zu erlangen. Das ist gut so. Aber manchmal gerät der Motor einfach ins Stocken, es macht keinen Spaß mehr, die Motivation zum Lernen fehlt. Dann könnte die freiwillige Teilnahme an Countdown A in Kassel ein Ausweg sein! Jenseits des Schulalltags wird mit abwechslungsreichen Methoden ein Weg gesucht, um aus der mentalen Sackgasse herauszukommen. Dabei geht es um Durchhaltevermögen, Interessensfeststellung, Sozialtrainings oder auch um Computer-Kenntnisse. Wir bleiben in kleinen Gruppen oder sogar Einzelübungen. Countdown A passt sich dem Bedarf an. Ziel ist immer die erfolgreiche Suche nach einer Ausbildungsstelle oder zumindest einem beruflichen Einstieg. Mitmachen ist jederzeit möglich, das Projekt endet im Dezember 2021.

Einfach digital!

Kassel. „Wir müssen digitaler werden“, schallt es allerorten. Und wir wollen das auch. Neben der passenden Technik fehlt es aber gelegentlich auch an den nötigen Fertigkeiten. Einfach digital! adressiert Frauen im Großraum Kassel, die sich beruflich neu orientieren oder im Beruf dringend benötigte IT-Kompetenzen nachbessern möchten. Der tatsächliche Bedarf, die zeitliche Einteilung und Dauer werden sehr individuell abgestimmt. Einfach digital! ist hochflexibel und, so nennen es die Bildungsfachleute, niedrigschwellig. Der Einstieg ist jederzeit möglich, das Projekt endet im Dezember  2021.